Halbzeit: Meine persönlichen Lieblingsfilme des Jahres bisher.

Die Sommerblockbuster von ‚Ghostbusters‘ bis ‚Star Trek Beyond‘ fangen langsam heran hereinzutröpfeln und schließen damit die ersten beiden Quartale des Jahres so langsam ab. In diesen ersten Quartalen gab es aber bereits so viele Highlights, dass ich sie euch hier gerne näherbringen will, sodass ihr sie euch für den Blue Ray Release vormerken könnt.

 

Platz 7: The Nice Guys

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Mit unglaublich guter Chemie der beiden Hauptdarsteller und starken, (meist) treffsicheren Gags schaffte Shane Black mit diesem Film eine weitere großartige Buddy Komödie, von denen es in den vergangenen Jahren leider zu wenige gab.

Platz 6: Zootopia

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Mit Zootopia liefert Disney meiner Meinung nach einen ihrer besten Animationsfilme seit einer sehr langen Zeit ab. Der Film wird nach einiger Zeit zu einem tatsächlich spannenden Neo-Noir nicht nur für Kinder, der mit seiner Botschaft gegen Rassismus und Minderheitenhass ein schönes Gesamtpaket für die gesamte Familie ergibt.

Platz 5: Tangerine

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Ein Film über Transsexuelle in L.A. ohne Klischees, mit viel Humor und Gefühl? Und dann auch noch ein Indie Projekt gefilmt auf einem Iphone 5S? Da ist man doch sofort dabei! Sollte man auch sein, Tangerine ist einer der erfrischendsten Filme der letzten Jahre, der mit seiner stilisierten Cinematographie und seiner sehr realitätsnahen Art nicht nur überrascht sondern auch einfach unterhaltsam ist.

Platz 4: Der Nachtmahr

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Ein deutscher Indiefilm, inspiriert von David Lynch und von einem Regisseur der sein Auto verkaufte um ihn zu ermöglichen. Das klingt für einen deutschen Film mehr als abenteuerlich. Aber tatsächlich ist der Film unglaublich gut geschrieben, gespielt und für sein Budget recht ordentlich gefilmt. Die wohl größte Überraschung des Jahres und dann auch noch mit Wilson Gonzales Ochsenknecht. Unbedingt unterstützen!

Platz 3: The Neon Demon

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Nicolas Winding Refn ist ein Regisseur der polarisiert, der provoziert. Mit seinem follow up zum von Kritikern und Publikum geliebten ‚Drive‘, nämlich ‚Only God Forgives‘ zeigte er schon das es ihn nicht interessiert was das Publikum denkt und das er nur seine Vision umsetzen möchte. Mit The Neon Demon geht er nochmal einen Schritt weiter und schreckt damit auch höchstwahrscheinlich den größten Teil des Publikums ab. Die giftig glänzende Satire um ein Model in der Stadt der Engel ist audiovisuell ein Meisterwerk und der bisher größte Trip des Jahres, vor allem wenn es in Richtung des dritten Akts geht.

Platz 2: The Lobster

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The Lobster nimmt sich bierernst, skizziert dabei aber eine so unglaublich absurde und wahnsinnige Filmwelt, dass man ihn trotzdem fast schon als Komödie klassifizieren muss, bei der ich mehrmals laut auflachen musste, einfach weil alles was auf dem Bildschirm passierte so weit von der Realität entfernt war. Colin Farrell im Spezifischen glänzt hier auf der Leinwand.

Platz 1: Toni Erdmann

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Maren Ade schaffte bereits mit ‚Alle Anderen‘ einen großen Hit. Mit Toni Erdmann allerdings übertrifft sie sich noch einmal in jeder Hinsicht und schafft einen der besten deutschen Filme seit langem und den besten Film des Jahres bisher. Sie schießt mit ihrem Drehbuch hier ein wahres Feuerwerk an überraschenden, fantastischen Gags und extrem emotionalen Szenen ab, die der Genrebezeichung ‚Tragikomödie‘ alle Ehre machen.

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